Guild Wars 2: Bezahlte Turniere und selbsterstellte Arenen – Die nahe Zukunft des sPvP

Guild Wars 2 - Krieger im PvP

Im Rahmen eines umfangreichen Artikels sprach Jonathan „Chaplan“ Sharp, einer der System Designer von Guild Wars 2, nun über die nahe Zukunft des strukturierten PvPs, wobei er u.a. auf die kommenden bezahlten Turniere und die selbsterstellten Arenen einging.

Unterschiede bei den sPvP-Turnieren

Im Verlauf des Artikels geht Sharp u.a. auf den Unterschied zwischen den kostenlosen automatisierten Turnieren, an denen Spieler jetzt bereits teilnehmen, und den neuen bezahlten automatisierten Turnieren ein.

So sollen die kostenlosen Turniere laut Entwickler vor allem dazu dienen, sich in einer freundlichen und entspannten Umgebung an das strukturierte PvP zu gewöhnen. Spieler, die im Alleingang daran teilnehmen, werden per Zufallsprinzip automatisch einer Gruppe zugeordnet. Für die ersten vier Teams winken Ruhm und Rangpunkte als Belohnung. Diese können im Herzen der Nebel für ästhetische Belohnungen ausgeben werden.

Bei den bezahlten Turnieren müssen die Spieler eine Teilnahmegebühr entrichten. Für das Betreten der bezahlten Turniere werden Turniertickets benötigt, die man als Spieler über den Edelsteinshop, aus Belohnungstruhen in kostenlosen automatisierten Turnieren oder durch Rangaufstieg erhalten kann. In diesen Turnieren erhalten ausnahmslos alle teilnehmenden Teams Belohnungen in Form von Gold-, Silber- und Kupfertruhen (abhängig von der aktuellen Platzierung), sowie Ruhm, Rangpunkte und Edelsteine für die ersten vier Plätze.

Die Edelsteine können wiederum für weitere Turniertickets oder andere coole Sachen im Edelsteinshop ausgegeben werden. Bei den bezahlten Turnieren ist eine automatische Zuweisung zu einem zufälligen Team nicht vorhanden. Man muss daher bereits ein eigenes Team für die Teilnahme haben. Damit soll sichergestellt werden, dass nur eingespielte Teams gegeneinander antreten.

Selbsterstellte Arenen

Mit selbsterstellten Arenen möchten die Entwickler den Spielern die Möglichkeit geben, Arenen für ihre eigenen Zwecke zu mieten. Hier werden die Spieler umfangreiche Optionen bei der Gestaltung der eigenen Arena und dem Ablauf der Kämpfe erhalten. Passwortgeschützte Arenen können eingerichtet und somit ganz eigene, private Turniere veranstaltet werden, inklusive beliebter Karten oder Lieblingskartenrotationen.

Vor allem aber wollen die Entwickler damit den Spielern die Möglichkeit einräumen, in Ruhe mit ihren Teams an eigenen Builds und Taktiken zu arbeiten, sich untereinander ungestört im PvP zu messen oder kontrolliert gewünschte Teams zu den Kämpfen einzuladen. In Kürze sollen mehr Information zu den möglichen Einstellungen und weiteren Features der selbsterstellten Arenen folgen.

Die bezahlten Turniere sollen laut Sharp „in nächster Zukunft“ online gehen, die selbsterstellten Arenen nehme man ins Spiel auf, sobald sie bereit seien. Danach wolle man dann mit der Arbeit an den nächsten Features beginnen.

Weitere Pläne

Auch zu den zukünftigen Plänen äußerte sich der System Designer. So versichert er, dass definitiv noch eine ganze Menge anderer Features geplant sei. Es war den Entwicklern jedoch wichtig, zuerst den oben beschriebenen Dingen die nötige Priorität einzuräumen. Viele Spieler würde das strukturierte PvP derzeit noch abschrecken, da sie dort als sPvP-Einsteiger auch auf viele erfahrene Kämpfer treffen.

Mit der Möglichkeit, an bezahlten Turnieren teilzunehmen und somit auf andere, fortgeschrittene Teilnehmer zu treffen, würden erfahrene Spieler sich eher für diese Option entscheiden. Auf diese Weise möchte ArenaNet die passenden Spieler besser zusammenbringen. Man arbeite jedoch bereits an weiteren Features und höre der Community genau zu, betont Sharp.

Wir haben viel von dem gehört, was ihr gefordert habt. Und etliche Features, die ihr haben wolltet, werden in Zukunft Eingang ins Spiel finden. Nur weil wir nicht alles, was ihr wollt, genau dann tun, wenn ihr es wollt, heißt das noch lange nicht, dass wir nicht zuhören. Es gibt eine Unmenge Dinge, die wir euch erzählen wollen – nur noch nicht jetzt. Die Features, die wir jetzt einführen, werden sehr zum Wachstum der sPvP-Community beitragen, es gibt aber noch mehr zu tun. Ich sage es noch einmal: Wir sprechen nicht gern über Features, bis sie soweit sind, dass wir sie vorzeigen können. Wir mögen keine leeren Versprechungen und wissen, dass euch das genauso geht. Gleichzeitig möchten wir euch aber wissen lassen, dass noch mehr Features unterwegs sind!

Den kompletten Artikel findest du auf der offiziellen Seite zum Spiel.


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Veröffentlicht in: News

Kommentare zu "Guild Wars 2: Bezahlte Turniere und selbsterstellte Arenen – Die nahe Zukunft des sPvP"

WoW eine Super Idee mit den eigenen Arenen das dürfte besonders die PVP Gilden richtig freuen.
Ich finde das sehr gut kann man dann ordentlich trainieren.

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